Die Lebertransplantation

Das Ereignis

Ich wurde zusammen mit einem meiner Kollegen zu einem männlichen Patienten gerufen, der bereits sehr lange Zeit im Krankenhaus war. Er wartete auf eine Lebertransplantation. Der Patient und seine Familie hatten lange Zeit geglaubt, dass er sterben würde. Dann wurde ihnen die Perspektive einer Transplantation eröffnet, worauf sie wieder neue Hoffnung schöpften. Die Familie erlebte im langen Krankheitsverlauf Höhen und Tiefen, je nachdem, wie es um die Wahrscheinlichkeit einer Transplantation jeweils bestellt war.

Nach einer optimistischen Zeit, in der es danach aussah, dass der Patient bald transplantiert werden würde, bekam er aus unbekannten Gründen mehrere aufeinanderfolgende Infektionskrankheiten, weswegen die Transplantation auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste. Die Ärzte waren ratlos, warum die Infekte auftraten. Sie fanden keine medizinische Erklärung.

Die Zeit verstrich und der Patient veränderte sich, so berichtete das Krankenhauspersonal. Er war manchmal total in sich zurückgezogen und unzugänglich. Manchmal verhielt er sich aggressiv und ließ seinen Frustrationen freien Lauf.

Die Krankenschwestern und anderes Stationspersonal waren von diesen Veränderungen irritiert. Sie fühlten sich hilflos, weil sie mit dem Patienten nicht kommunizieren konnten. Deswegen wurden mein Kollege und ich gerufen. In den Gesprächen mit dem Stationspersonal wurde mir bewusst, dass sie dachten, das Verhalten des Patienten hätte kulturelle Gründe. Aus diesem Grund wussten sie auch so gar nicht, wie sie mit ihm umgehen sollten. Es wurde aber auch deutlich, dass der Tagesrhythmus des Patienten sie sehr störte. Er schlief des Morgens lange aus, was mit dem Zeitplan und den Abläufen in einem Krankenhaus, etwa Medikamentenausgabe oder Mahlzeiten, nur schlecht zusammenpasste.

Nachdem ich mit dem Stationspersonal gesprochen hatte, unterhielt ich mich lange mit dem Patienten. Wir sprachen über Fragen, die mit seiner unsicheren Situation zu tun hatten – religiöse und spirituelle Fragen, aber auch über seine Frau, seine Familie und deren Zukunft nach seinem Tod, falls er wirklich sterben sollte. Ich konnte spüren, wie sehr ihn diese existenziellen Fragen, aber auch praktische Überlegungen, emotional beschäftigten. Kein Wunder, schließlich wusste er nicht, ob er sterben oder weiterleben würde. Mir fiel auch auf, dass er kaum Wissen über seine Krankheit hatte und vor allem über die unerklärlichen Infektionen. Kein Krankenpfleger, keine Ärztin hatten ihn diesbezüglich informiert. Niemand hatte mit ihm über seine quälenden Fragen gesprochen oder ihm zugehört. Es ist wahrscheinlich, dass diese innere Aufgewühltheit sich negativ auf seine Gemütsverfassung und mitunter auch auf seine Abwehrkräfte ausgewirkt hat.

Nach diesem Gespräch erklärte ich dem Stationspersonal, dass das Verhalten des Patienten nichts mit seinem kulturellen Hintergrund zu tun hatte. Vielmehr ängstigte ihn seine Situation und machte ihn unsicher. Er benötigte – wie die anderen Patienten auch – Information zu seiner Krankheit und zu seinem Zustand, aber auch Beistand und ein Ernstnehmen seiner Ängste. Ich versuchte zu erklären, dass es um generelle menschliche Empfindungen ging, die vielleicht nur kulturspezifisch ausgedrückt werden.

Ich erklärte auch, dass der Grund, warum er lange schlief, darin lag, dass er in den letzten 10 Jahren als Taxifahrer immer nachts gearbeitet hat. Deswegen war er es gewohnt, lange zu schlafen. Als die Krankenschwestern davon in Kenntnis gesetzt wurden, entspannten sie sich und versuchten, praktische Wege zu finden, mit seinem Rhythmus umzugehen. Sie waren sehr dankbar für die Informationen, die ich ihnen gab und versuchten in ihrem Umgang mit dem Patienten darauf Rücksicht zu nehmen. So erklärten sie ihm, dass auch die Ärzte unsicher waren, woher die Infekte kamen. Obwohl sie ihm nicht seine Unsicherheit nehmen konnten, fanden sie einen wertschätzenden, respektvollen Umgang, indem sie die eigenen Zweifel mit ihm teilten. Sie fanden heraus, dass viele Probleme daraus erwachsen waren, dass sie Angst hatten, die falschen Fragen zu stellen und religiös-kulturelle Befindlichkeiten zu verletzen.

Wir machten aus, in Kontakt zu bleiben. Mein Kollege besuchte den Patienten noch mehrfach. Ein anderer Kollege, ein Psychologe, wurde herangezogen, um die Ehefrau des Patienten zu unterstützen.

 

1. Soziale Identitäten der beteiligten Personen

Der Erzähler ist Kommunikationsspezialist und arbeitet als Mediator im Gesundheitsbereich. Er wird vor allem dann angefragt, wenn es Probleme gibt, die auf kulturelle Unterschiede zurückgeführt werden. Er hat ein Special Resources Team gegründet, das er auch koordiniert. Im Rahmen dessen bieten Freiwillige PatientInnen, die kulturellen Minderheiten angehören, Unterstützung an. Das Team arbeitet in Krankenhäusern im Großraum Kopenhagen. Sie bieten auch Beratung und Supervision für Personen an, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Das soll dazu beitragen, interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation zu stärken, und sich positiv auf den beruflichen Alltag im Spital auswirken.

Neben seiner Tätigkeit im Special Resources Team arbeitet der Erzähler als Imam in Spitälern und Gemeinden. Er ist praktizierender Moslem und stellvertretender Vorsitzender eines islamisch-christlichen Studienzentrums. Gerade macht er eine Ausbildung, um als Geistlicher in der Spitals- und Gefängnisseelsorge arbeiten zu können.

Außerdem involviert er sich gerne in öffentliche Diskussionen und ist in sozialen Medien zu den Themen Integration, Diversität und religiöse Minderheiten präsent. Dabei nimmt er eine humanistische Perspektive ein, die an Gleichberechtigung orientiert ist. Als Iman propagiert er die Sicht, dass Religion über Sexualität, Kultur oder Identität hinausweist. So können seiner Meinung nach praktizierende Muslime schwul sein.

Er ist Anfang 30, verheiratet und Vater von 2 Kindern.

Der Patient hat pakistanische Wurzeln und ist vor rund 20 Jahren nach Dänemark migriert. Er arbeitete mindestens 10 Jahre als Taxifahrer und spricht und versteht Dänisch in einem ausreichenden Maße für Alltagskommunikation. Er hat jedoch Schwierigkeiten, die medizinischen Fachtermini und Erklärungen zu verstehen. Da er auf eine Lebertransplantation wartet, liegt er seit langer Zeit im Krankenhaus.

Der Patient ist gläubiger Moslem und beschäftigt sich im Angesicht seines Todes viel mit Fragen zu Leben und Tod, speziell aus einer spirituell-religiösen Perspektive. Allerdings sind für ihn auch sehr praktische Fragen relevant: Was wird mit seiner Familie (Ehefrau, 3 Kinder im Teenageralter) passieren, wenn er stirbt?

Weitere involvierte Personen:

  • Das Stationspersonal, ca. 10 Personen, vor allem die KrankenpflegerInnen, die den Patienten rund um die Uhr versorgen, PflegehelferInnen und ÄrztInnen, die den Patienten bei ihren Runden sehen
  • Die Ehefrau des Patienten spricht sehr gut Dänisch. Es scheint aber für das medizinische Personal schwierig, über die Frau mit dem Patienten über seine Krankheit zu sprechen. Wie der Patient macht sich auch seine Frau große Gedanken über seine Zukunft, ist unsicher und verängstigt.
2. Setting und Kontext

Das Ereignis spielt sich in einem der größten Krankenhäuser im Großraum Kopenhagen ab, auf der chirurgischen Station.

Der Erzähler leitet das Special Resources Team und kann in Situationen zu Rate gezogen werden, in denen PatientInnen und deren Angehörige religiöse Begleitung brauchen, oder wenn das Personal Beratung zum Umgang mit PatientInnen benötigt – vor allem in Bezug auf kulturelle und religiöse Fragen.

Der Erzähler skizziert eine Geschichte, in der das Personal der chirurgischen Abteilung einen Schock erlebt hat und ihn deswegen um Hilfe bat.

3. Emotionale Reaktion

Aus der Perspektive der MitarbeiterInnen in der Chirurgie: widersprüchliche, ambivalente Gefühle

  • Gefühl, dass man den Patienten nicht richtig lesen kann, seine Verhaltensmuster nicht deuten kann
  • Machtlosigkeit, Unmöglichkeit, an den üblichen Routinen festzuhalten und Standard-Abläufe durchzuführen
  • Irritation, Ungeduld, weil mit dem Patienten nicht auf eine verständliche Art und Weise zu kommunizieren ist

Aus der Perspektive des Patienten: widersprüchliche, ambivalente Gefühle

  • Verwirrung, Unsicherheit, Sorge, Elend und Verzweiflung
  • Isolation und Einsamkeit
  • Wichtige spirituelle und religiöse Bedürfnisse werden nicht erfüllt
  • Mangelnde Anerkennung emotionaler wie intellektueller Bedürfnisse durch das Stationspersonal
  • Scham, weil er merkt, dass er dem Personal Schwierigkeiten macht
  • Ungeduld, Unruhe, Ärger
4. Dahinterliegende Werte, Normen, Repräsentationen, Vorstellungen, Vorurteile der EIGENEN PERSON: Referenzrahmen der Person, die den Schock erlebt hat

Perspektive der MitarbeiterInnen in der Chirurgie:

  • Professionelle Pflege und Versorgung

Die MitarbeiterInnen auf der chirurgischen Station teilen eine professionelle Berufskultur im Umgang mit PatientInnen. Professionelles Handeln ist wichtiger als alles andere. Gleichzeitig hat sich im Verlauf der Jahre auch die Sicht etabliert, dass ein Ernstnehmen des Gemütszustands und der psychischen Gesundheit von PatientInnen ein zentrales Element professionellen Handelns darstellt. Interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Verständnis sind dafür wichtig. Insofern ist das Personal über den psychischen Zustand des Patienten besorgt. In gewissem Maße gefährdet die Verschlechterung seines psychischen Zustands ihre professionelle Identität, weil sie dadurch ihre eigenen Standards nicht mehr erfüllen können: dem Patienten helfen, für ihn sorgen etc.

  • Kulturelle Determiniertheit als Erklärungsmuster

Da sich das Personal die Entwicklung des Patienten nicht medizinisch erklären kann, wird nach anderen Gründe für sein Verhalten gesucht, um die eigene Verwirrung und Hilflosigkeit zu kompensieren. Dabei greifen sie auf kulturalisierende Erklärungen zurück. Das Verhalten des Patienten erscheint kulturell geprägt, weswegen die KrankenpflegerInnen und anderen Stationsangehörigen auch keine Möglichkeit sehen, einzugreifen. Dieses Erklärungsmuster ist für sie dabei nicht herablassend, sondern sie interpretieren kulturelle Unterschiede als faktische Erklärungen für Verhalten. Deswegen glauben sie, dass sie mehr Wissen über den kulturellen Hintergrund des Patienten benötigen und denken nicht, dass sie die Probleme kommunikativ lösen können. Kulturelle Determiniertheit von Verhalten dient ihnen als Diagnose dafür, warum sich der Patient so verhält, wie er sich verhält.

  • Religiöse und spirituelle Verhaltensweisen als Tabu

Das Ungemach des Personals über das unerklärliche Verhalten des Patienten kann mit Tabus rund um spirituell-religiöse Befindlichkeiten zu tun haben. Die Stationsmitglieder fühlen sich unwohl, mit dem Patienten über religiöse Fragen zu sprechen – vor allem, weil der Patient Moslem ist und Moslems als sehr gläubig eingeschätzt werden. Religion wird von DänInnen generell als Privatsache gesehen, die nichts in der Öffentlichkeit, etwa in einem Krankenhaus, zu suchen hat. Als Norm gilt, dass man Respekt für die Religion/Religiosität anderer Menschen zeigt, indem man diese nicht thematisiert. Diese Norm wird vermutlich auch gerade im Gesundheitssystem hochgehalten, als gesellschaftlichem Funktionszusammenhang, in dem ein wissenschaftlich-empirischer Zugang zum menschlichen Körper vorherrscht. Mess- und beobachtbare Reaktionen des menschlichen Körpers, das Faktische zählt hier. Spirituelle Zugänge und existenzielle Fragen scheinen fehl am Platz. Das Gesundheitspersonal weiß nicht, wie damit umgegangen werden soll.

5. Welches Bild der anderen handelnden Person (oder Personengruppe) entsteht abgeleitet aus der Analyse von Punkt 4?

Die MitarbeiterInnen der chirurgischen Station sehen den Patienten als schwierig und komisch an, weil

  • sie mit ihm aufgrund sprachlicher Probleme nicht wie gewohnt kommunizieren können;
  • sie ihn als kulturell anders wahrnehmen – aufgrund seiner pakistanischen Wurzeln und seines muslimischen Glaubens; diese kulturelle Differenz steht für sie für andere Werte, Normen und Arten, die Welt wahrzunehmen;
  • er einen ungewöhnlichen Tagesrhythmus hat, der mit den gängigen Krankenhausabläufen nicht in Einklang zu bringen ist.

Gleichzeitig haben sie Empathie für den Patienten, sorgen sich, weil er sich zurückzieht und verzweifelt ist. Deswegen bitten sie den Erzähler um Hilfe.

6. Dahinterliegende Werte, Normen, Repräsentationen, Vorstellungen, Vorurteile der ANDEREN PERSON: Referenzrahmen der Person (oder Personengruppen), die den Schock “ausgelöst” hat (haben)
  • Bedeutung von Religion für die Auseinandersetzung mit Leben und Tod

Laut dem Erzähler bedeuten dem Patienten spirituell-religiöse Perspektiven viel. Besonders als er sich mit einer potenziell Todbringenden Erkrankung konfrontiert sieht. Er hat ein Bedürfnis, sich mit anderen über diese Fragen zu Leben und Tod auseinanderzusetzen. In der Interaktion mit dem Stationspersonal und den behandelnden ÄrztInnen kann er dieses Bedürfnis nicht stillen. Deswegen kapselt er sich immer mehr ab und verleiht seiner Verzweiflung durch sein Verhalten Ausdruck.

  • Patriarchale Einstellung: Das Familienoberhaupt sein

Der Erzähler berichtet, dass sich der Patient als Familienoberhaupt sieht. Diese Position impliziert, dass er seine Familie beschützen und für sie sorgen können muss. Dass seine Frau Vollzeit arbeitet, scheint diese Sicht nicht in Frage zu stellen. Auch nicht, dass sie besser dänisch spricht als er. Ein Teil seiner Verzweiflung wird dadurch hervorgebracht, dass er seinen Verpflichtungen gegenüber seiner Familie nicht nachkommen kann. Der Patient befürchtet, dass er das auch in Zukunft nicht können wird.

  • Gleichbehandlung in der medizinischen Versorgung

Gemäß dem Erzähler weiß der Patient, dass er dem Personal Schwierigkeiten macht. Aus seiner Perspektive verhält sich dieses aber nicht professionell. Zum Beispiel geben sie ihm nicht die nötigen Informationen zu seiner Erkrankung. Er fühlt sich auch nicht adäquat über seine Prognose informiert. Er erlebt, dass er nicht gleich gut behandelt wird, wie dänische PatientInnen. So merkt er, dass mit anderen PatientInnen viel mehr kommuniziert wird, obwohl doch alle ein Recht auf umfassende Information haben. Seine Vorstellungen von Gleichbehandlung, Anerkennung und Respekt werden verletzt.

7. Ableitung von Empfehlungen: Welche generellen Probleme zeigen sich anhand des Ereignisses im Hinblick auf die berufliche Praxis oder den Umgang mit Differenzen in interkulturellen Situationen? Welche Handlungsempfehlungen können wir für die Praxis aussprechen?

Menschliches Verhalten – kulturübergreifend:

Die Reaktionen aller PatientInnen sollten als menschliche Verhaltensweisen interpretiert werden. Der Erzähler unterstreicht jedoch, dass der Umgang mit schwierigen Situationen, wie einer potenziell tödlichen Krankheit, kulturellen Ausdrucksformen unterliegen kann.

Das Gesundheitspersonal in dieser Geschichte richtet die Aufmerksamkeit auf die emotionalen Veränderungen des Patienten. Anstatt jedoch seine schwierige Situation entsprechend zu bedenken, und empathisch und rücksichtsvoll mit ihm umzugehen – und ihr professionelles Wissen zu verwenden –, geben sie auf und behaupten, es sei eine kulturell determinierte Reaktion. Sie verstecken sich hinter der Sicht, dass sie sein Verhalten nicht verstehen und deswegen auch keine Lösungen finden können.  Gefühlsregungen wie Angst, Sorge oder Unsicherheit sind erwartbare Reaktionen von PatientInnen, auf die das Personal normalerweise achtet. Dass diese Gefühle dem Verhalten des Patienten zugrunde liegen könnten, wurde im vorliegenden Fall ignoriert.

Das Personal arbeitet mit einer veralteten Vorstellung von Kultur, die in Dänemark „deskriptives Kulturkonzept“ genannt wird. Das Konzept ruht auf früher funktionalistischer Anthropologie, nach der Kultur als homogen verstanden wurde: alle Mitglieder einer Kultur haben die gleichen Vorstellungen, Werte und Normen. Das Stationspersonal sucht also nach eine kultur-basierten Erklärung für das Verhalten des Patienten, weil er aus Pakistan stammt.

Anstelle dieser veralteten Sicht auf Kultur ist es fruchtbarer, jeweils in einem bestimmten Kontext zu überprüfen, ob und auf welche Weise kulturelle Faktoren für die Gestaltung einer Situation eine Rolle spielen. So können Generalisierungen kultureller Unterschiede in der medizinischen Versorgung verhindert werden. Gesundheitspersonal braucht kein spezialisiertes Wissen über unterschiedliche Länder und Kulturen, um mit Personen unterschiedlicher Hintergründe zu kommunizieren. Viel eher bedarf es der Schulungen über kommunikative Kompetenz. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Kommunikation darauf basiert, mit anderen Beziehungen herzustellen und sich auf deren Perspektive einzulassen.